Screen Visions sorgt für Hautnah-Erlebnis beim Grand Départ

Vom 29. Juni bis 2. Juli fand der Grand Départ der Tour de France erstmals in Düsseldorf statt. Screen Visions war mit dem Planungsmandat für LED-Installation, Beschallung sowie Liveübertragung beauftragt und blickt auf eine erfolgreich verlaufene Veranstaltung zurück.

Über eine Million Besucher

Jedes Jahr zieht die Auftaktveranstaltung der Tour de France Hunderttausende Sportbegeisterte in ihren Bann. Die Premiere des Grand Départ in Düsseldorf wurde von Veranstaltern, Anwohnern und Fans mit Spannung erwartet. Über eine Million Zuschauer kamen schließlich in die Metropole, um den Start des bedeutenden Radrennens hautnah und live mitzuerleben. Um technisch für dieses hohe Besucheraufkommen gerüstet zu sein, analysierte Screen Visions gemeinsam mit dem technischen und logistischen Leiter Rainer Schüler und seinem Kollegen Thomas Krämer von der Stadt Düsseldorf den Bedarf an Beschallung und LED-Screen-Einsätzen für die Hotspots. Zudem musste überlegt werden, wie die Signalisation zu den zum Teil kilometerweit entfernten Punkten erfolgt. Eine weitere grundlegende Entscheidung bestand darin, inwieweit es eine zentrale oder dezentrale Regie für die Bild- und Informationseinspielung gibt. Am Ende war, auch unter Einbeziehung des Sicherheitskonzepts, eine zentrale Bildregie im Einsatz.

 

Flächendeckendes Liveerlebnis

Das Team aus zwanzig Experten für LED, Ton, Regie und Signal sorgte dafür, dass an den sieben Locations des Stadtbezirks sowohl visuell als auch akustisch jeder Fan erreicht wurde – von der Rheinwiese über den Hofgarten bis hin zum Johannes-Rau-Platz. Besondere Herausforderungen stellte die Logistik in der Stadt hinsichtlich zahlreicher Straßensperrungen dar. Ein ausgeklügeltes Zeitmanagement, sehr enge Absprachen mit den zahlreichen Gewerken und eine kollegiale Zusammenarbeit aller Beteiligten ermöglichte einen reibungslosen Ablauf und eine erfolgreiche Abwicklung der Veranstaltung.

Zum Einsatz kamen sieben mobile LED-Systeme zwischen 15 und 50 m². Zwei Techniker für Beschallung und LED waren jeweils für die Betreuung der Hotspots zuständig. Kernstück des Projekts war die zentrale Videoregie und Bespielung aller Videowände. Dies erfolgte über ein internes und verschlüsseltes DVB-T-Netz direkt vom TV-Compound bei der Messe Düsseldorf aus. Dabei wurde ein 50 Meter hoher Steiger mit einer zentralen Richtfunkantenne eingesetzt. An jeder Videowand befand sich ein DVB-T-Empfänger plus Backup, über die jede Wand folglich mit dem Livebild von RT1, ARD und Saarländischem Rundfunk versorgt werden konnte. Zusätzlich wurden allgemeine Informationen rund um die Veranstaltung sowie Sicherheitshinweise zentral ausgestrahlt oder im Bedarfsfall individuell nur an den entsprechenden Standort gesendet.

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